Tolle Erlebnisse bei der Schatzsuche

Immer wieder erleben wir richtig geniale Begegnungen auf unseren Sucheinsätzen. 

 

Davon berichten wir hier fortlaufend: 

 

ERlebt:

Gott arrangiert Begegnungen  – Schatzsuche am 21.9.2019

 

Es macht einfach Spaß, mit 10 Schatzsuchern unterwegs zu sein, diesmal in Leonberg. In der Schlussrunde waren wir alle sehr berührt, wie Gott Begegnungen arrangiert und sich den Schätzen selbst bezeugt hat:

- Da war diese Jugendgruppe. Der erste Gedanke im Team war „…das wird nichts…“. Dann hatten sie allen Mut zusammengenommen und die Jungs doch angesprochen. Zuerst war die Reaktion sehr verhalten, aber dann hat sich ein Jugendlicher von den anderen gelöst und sich auf die Begegnung eingelassen. In seinem Leben war einiges schief gelaufen, saß schon im Knast. Auf einmal war die ganze Gruppe interessiert, sie hörten zu, eigentlich war es mehr…so, wie wenn man Durst hat und trinkt. Am Ende durfte das Team für den jungen Mann beten…

Eine andere Begegnung:

- „…ich müsste mal auf Toillette…“, Antwort aus dem Team (im Spaß) „…hier, das Spielcasino hat bestimmt eine…“ (keine Begeisterung). Dann ging ein Mann mit kariertem Hemd in das Casino. „…da, der Mann, das ist unser Schatz“. Also nun doch Casino. Wir sind zu dritt reingegangen, haben den Mann angesprochen. Er war berührt und kam mit uns wieder raus auf die Straße. Er sprach gebrochen deutsch. Im Gespräch hat sich gezeigt, dass er an Gott glaubt und getauft ist. „Gehst Du gern in das Spielcasino, oder ist es so, dass Du eigentlich dahin gehen musst…?“ „Eigentlich sollte ich nicht hier sein, meine Frau darf das nicht wissen. Ich hab zwei Kinder…“ „Jesus hat für alles bezahlt, was wir falsch gemacht haben und uns knechten will. Möchtest gerne frei sein und da nicht mehr hingehen?“ Er sagte ja. Zusammen gingen wir zu Jesus am Kreuz und er empfing Vergebung und Befreiung…ein starker Moment. Er ist dann nicht mehr reingegangen.

Eine entscheidende Begegnung:

- Marktplatz, Brunnen, geschlitzte Jeans…alles passte. Wir sprachen die zwei Mädels an. Sie waren sehr nett und von der Liebe des Vaters berührt. Die junge Frau mit den Jeans hatte ein orthodoxes Elternhaus. „Ja, da sind viele Formen, Regeln…Druck.“ Wir erzählen ihr von der Liebe Jesu, die total freilassend ist. Zum Charakter von Liebe gehört, dass da kein Zwang oder Manipulation ist. Die Liebe Jesu lässt komplett frei und ihn so zu lieben, macht ganz viel Freude.“ Wir haben ihr viel von Gott erzählt, wie gut er einfach ist. „Nein, mein Leben hab ich Jesus bisher nicht anvertraut…“ „Was meinst Du, spürst Du im Herzen, dass Du das gerne möchtest?“ „Ja…“ Es war ein Herzens-Ja und sie betete das entscheidende Gebet der Hingabe an Jesus. Was für ein Moment…total berührt…Freude auf ihrem Gesicht, so schön zu sehen. Ihre Freundin hat alles mitbekommen. Sie war auch berührt. Aber sie hatte einige Negativerlebnisse aus dem Reli-Unterricht noch zu verkraften. Eigentlich schlägt ihr Herz für Jesus, das war deutlich spürbar. Wir haben ihr die Karte mit dem entscheidenden Gebet mitgegeben und sie wird es weiterbewegen.

Es hat mächtig Spaß gemacht, mit dem lebendigen Gott unterwegs zu sein und in bereits arrangierte Begegnungen reinzugehen…das hat etwas von Abenteuer…von Staunen über seine Liebe, seine Stärke…das baut das eigene Herz mächtig auf…es ist einfach so gut!

 

Norbert 

Himmlisch kreativ II. – Schatzsuche am 19.7.2019 
 
Nach unserem Start Mitte Juli fand vergangenen Freitag die Fortsetzung im Zusammenwirken mit unseren Geschwistern vom „Café himmlisch kreativ“ statt. Simone, Tabea und Oli vom Café hatten als Besonderheit „Fußwaschung“ auf dem Herzen, also genau diesen niedrigsten Dienst, den damals Jesus an seinen Jüngern tat. Wildfremden Menschen die Füße waschen…
 
Esther und Angela starteten zu zweit als Schatzsucherinnen und fanden einen Schatz nach dem anderen.
 
Das Highlight:
 
In der Vorwoche war ein Team an einem besonderen Platz. Verschiedene Geschäfte, ein Fahrstuhl, einige Wände beschmutzt, nicht besonders einladend und weit und breit kein Schatz. Aber ein starkes Drängen, an diesem Ort zu Beten und Gott hier willkommen zu heißen. Nun, an diesem Freitag, wurde das Team wieder an diesen Platz mit Supermarkt geführt. Sie gingen hinein. Da waren 3 Männer…aber nichts passte. Doch dann eine Frau, sie redete. Wer uns anspricht ist automatisch Schatz. Sie redete zwar nur vor sich hin, aber trotzdem. Nach und nach erkannten die Schatzsucherinnen verschiedene zutreffende Merkmale. Es folgte eine sehr besondere Begegnung. Ob sie ins Café mitkommen möchte, fragte Angela. Sie freute sich über diesen Anstoß, mal wieder dorthin zu gehen und kam mit. Dort kamen sie tiefer ins Gespräch. Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus mit vielen Arbeitslosen, sie selber hat eine Arbeitsstelle als Reinigungskraft und kommt über die Runden. Aber die anderen im Haus reden schlecht über sie und sie wird oft angefeindet. „Können wir nicht dafür beten, dass Gott eingreift und sich diese Situation ändert?“ „Ja…“ Sie ist tief berührt, hat Tränen in den Augen. Esther und Angela erzählen ihr mehr von Jesus und fragen dann, ob das Team vom Café ihr die Füße waschen dürfe? „Ich bin nicht schmutzig, und wenn ich heimkomme, werde ich gleich duschen“. „Oh, das denken wir auch nicht, aber Jesus hat das an seinen Jüngern getan. Das ist symbolisch und bedeutet, dass Jesus alles abwäscht und Du ganz rein vor Gott sein darfst.“ Das hatte sie verstanden und wollte das. Am Ende meinte sie: „Was für ein schöner Abend, seit langem, was für ein schöner Abend…“
 
Es war eine symbolische Handlung mit tiefer Wirkung. Das Team hat die Liebe des Vaters sichtbar und spürbar gemacht. Gott hat dieser Frau so gut getan…er wird es weiter tun.
 
Gott ist so gut.
 

 

Norbert
Eisbecher, kein Problem – Schatzsuche am 10.8.2019

 

„Die beste Nachricht die ich kenne ist: Gott liebt Menschen. Er liebt Dich und mich und jeden in den Städten und Dörfern. Das ist stark und total bewegend. Das hat Jesus bewegt und das bewegt uns. Deshalb gehen wir auf die Straße und deshalb waren wir am Samstag in Bietigheim. Es war sehr besonders. Egal wo wir hingingen, wo wir unsere Füße hingesetzt haben, so mein Empfinden, Gott war schon da! Irgendwann an dem Nachmittag dachte ich, egal was wir anfassen, es wird irgendwie zu „Gold“.

Wir brauchten die Schätze nicht zu suchen, es reichte einfach: umdrehen oder ein paar Meter weitergehen. Wir, das waren 6 Schatzsucher in 2 Teams – tolle Leute, es hat einfach Spaß gemacht.

Jede Begegnung war sehr besonders, hier zwei Highlights:

Der Ort passte, Sparkasse, Rathaus, großer Platz, stand auf unseren Karten. Dann sahen wir einen älteren Mann mit Verband um das Fußgelenk, er kam zusammen mit einer Frau auf uns zu. Eindeutig Schatz. Er hatte eine offene Wunde, die nicht heilen wollte (stand auf unserer Karte) und dabei Schmerzen von ‚7‘ auf der Skala 1 bis 10. Sogar sein Vorname stand auf unserer Karte. Er war freundlich offen, wir durften für ihn beten…der Schmerz war nur noch bei ‚4‘, noch Mal beten…der Schmerz war komplett weg! Er machte große Augen vor Begeisterung und das Herz ging auf für das Evangelium, diese bewegende Liebe Gottes, die alles für Ihn getan hat. Es dauerte keine weiteren 5 Minuten und er hat Jesus sein Leben anvertraut…ein total bewegender Moment. Die Frau war seine Bekannte. Sie hatte alles mitbekommen…will es zu Hause weiterbewegen. Welche Gemeinde für sie richtig ist, müssen sie noch herausfinden. Wir brauchen einander…ich glaube, das haben sie verstanden. Es ging Schatz um Schatz weiter.

Gegen 16.30 Uhr wollten wir uns ein Straßeneis gönnen. Wir brauchten drei Anläufe, es kam immer wieder ein Schatz dazwischen. Jetzt aber…Simon: „Siehst Du den Mann mit den weißen Haaren da vorne?“ „Ja, aber jetzt ist gut…wir gehen zur Eisdiele, das muss Jesus jetzt irgendwie anders hinkriegen“ – In der Schlussrunde später hat sich dann gezeigt, dass das andere Team mit diesem Mann gesprochen hatte (…für Jesus war unser Eisdielenabstecher überhaupt kein Problem).

Ich hatte meine Eistüte als letztes entgegengenommen. Als ich mich umdrehte, sah ich, Simon und Elisabeth redeten bereits mit dem nächsten Schatz. Simon hatte seinen Eisbecher Elisabeth in die Hand gedrückt. Mit meiner Eiswaffel etwas behindert, stellte ich mich einfach dazu. Simon betete für die Frau im Rollstuhl. Sie war sehr bewegt, spürte die Liebe Gottes und nach ungefähr 10 Minuten hatte sie Jesus ihr Leben anvertraut. Lebensentscheidung für Jesus mit Eistüten in der Hand…das hatten wir noch nie. Das hat mich deshalb so beeindruckt, weil ich dabei diese Leidenschaft Jesu für die Menschen gespürt habe. Diese leidenschaftliche Liebe, wirklich jeden zu erreichen. Um 17.30 Uhr hatten wir uns zur Schlussrunde verabredet, die Zeit war um, aber wir sahen auch noch danach Schatz um Schatz.

Elisabeth und ich dachten, vielleicht ist es gut, am nächsten Tag, Sonntag, eine Stunde vor dem Gottesdienst weiter zu machen und Menschen einzuladen, gemeinsam diesen liebenden Gott zu feiern. Klar, Gewerbegebiet. Sonntags ist da doch keiner. Von wegen. Da gab es unweit einen Spazierweg. Wir hatten in dieser knappen Zeit 5 tiefgehende Begegnungen. Die Liebe des Vaters tut so gut!

 

Norbert

 

Himmlisch kreativ – Schatzsuche am 14.7.2019 
 
Anfang Juni hatten sich 9 Schatzsucher mit Leitungserfahrung zum ersten Mal zusammengefunden. Esther erzählte von einem beeindruckenden Kontakt zu Geschwistern verschiedener Gemeinden (u.a. City-Chapel), die in Untertürkheim das Café „Himmlisch kreativ“ führen. Ein besonderer Ort, an dem neben Kaffee und Kuchen Begegnung mit Menschen und Gott angeboten werden. Das berührte mich sehr. Hatte ich doch einige Tage vorher gebetet: „Herr Jesus, so ein Café, wie das ‚Café Impuls‘ in Berlin vom Marburger Kreis, das wär’s doch!“ Wow, Gott antwortet manchmal sehr schnell. Wir waren sofort einig, dass wir unsere erste gemeinsame Schatzsuche genau dort im Zusammenwirken mit dem „Café“ starten werden.
 
Vergangenen Sonntag war es soweit. Wir waren 11 Schatzsucher, davon 3 Mitarbeiter vom „Café Himmlisch kreativ“, über die ich mich sehr gefreut habe. Unsere Geschwister haben Untertürkheim auf dem Herzen und beten schon länger für diesen Stadtteil. Im Gebet hatte ich den Eindruck, dass Gott bereits da ist, mir war, als wenn ein riesengroßer Engel durch die Straßen und Gassen ging und alles vorbereitete.
 
Genau so war dann auch unser Erleben. Alle 4 Teams hatten erlebt, dass es total leicht war Schätze zu finden und in eine Begegnung mit Gott zu führen. Ein Schatz hat Jesus sein Leben anvertraut. Es war eine obdachlose Frau, die keine Hoffnung mehr hatte. Viele andere, haben das Evangelium aufgenommen, wollten das entscheidende Gebet aber lieber selber zu Hause beten. Tief beeindruckt hat mich Leon (Name geändert). Er stammte aus Griechenland…ein Denker…in der Medienbranche beschäftigt. Er war vor 7 Monaten schon einmal „Schatz“ und er hatte als Kind zwei Mal von Jesus geträumt. „Was hindert Dich, diesem Jesus Dein Leben anzuvertrauen?“ „Eigentlich nichts.“ „Dann lass es uns doch machen, es ist ein Gebet, das Gott sehr ernst nimmt. Ich kann es Dir vorbeten“. Im letzten Moment wollte er es dann doch lieber allein zu Hause machen.
 
Eine rumänische Frau, die ein Geschäft führt, hatte ihre Kinder als Gebetsanliegen genannt, ein Mädchen und ein Junge – Angela hatte genau das auf ihrer Schatzkarte! Die Familie war sehr berührt und sie haben sich über die Einladung ins Café sehr gefreut. Es gab noch andere Schätze, die ins Café kommen wollen. Was für eine tolle Möglichkeit, einfach himmlisch kreativ.
 
Ich bin tief bewegt über die Großtaten Gottes an diesem Sonntag! Bin gespannt auf die nächste Schatzsuche…
 

 

Norbert